Filesharing-Tauschbörse-p2p-Abmahnung erhalten- was tun?

 Filesharing-Tauschbörse-P2P-Tauschbörse oder Foto - Abmahnung erhalten? - Was tun?

Kontaktieren Sie mich!



Das Wichtigste: Bleiben Sie ruhig. Unterschreiben Sie nichts. Zahlen Sie nichts. 
Ohne vorherige rechtliche Beratung jedenfalls. 

 Auch wenn die Fristen meist sehr kurz gesetzt sind, bleibt Zeit mich zu kontaktieren und eine Linie zu finden. Zudem werden Ihnen die Kanzleien eine Fristverlängerung gewähren. 

 Denn die Sicht, die die Kanzleien in Ihnen mehr oder weniger langen Schriftsätzen vermitteln ist nur eine Seite der Medaille und können Ihre persönliche Lage gar nicht widerspiegeln oder berücksichtigen. Ein erfahrener Rechtsbeistand kann hier weiterhelfen die für SIe ideale Lösung zu finden. 

Zudem kann ich Sie,  da ich selbst eine Zeit lang für eine große Abmahnkanzlei gearbeitet habe, bestens vertreten. 

Im Gegensatz zu einigen Kollegen rechne ich vollkommen transparent ab und benenne Ihnen die Kosten für die außergerichtliche Vertretung. 

Die Kosten  meiner Inanspruchnahme betragen hierbei erfahrungsgemäß in etwa 190 Euro exkl. MwSt. für jede Abmahnung.

Was also tun im Einzelnen wenn eine Filesharing--Abmahnung von Waldorf-Frommer, Sasse und Partner, Kornmeier und Co bei Ihnen eingegangen ist

1. Nicht unterschreiben und nicht zahlen. 

2. Kontaktaufnahme mit mir, um Vorgehen abzuklären und eventuell Beauftragung. 


Der größte Fehler wäre gar nichts zu machen. Denn die Ansprüche der Rechteinhaber sind in vielen Fällen gegeben und auch wenn in den Foren in denen Sie ja vielleicht auch schon gesucht haben steht, dass die Kanzleien nie klagen würden ist dies so nicht richtig. Allein Waldorf Frommer haben derzeit über 2000 Klagen in München anhängig. 

Zudem erheben manche Kanzleien in manchen Fällen auch Anträge auf einstweilige Verfügungen um den Druck zu erhöhen. Diese wiederum sind sehr teuer. 

Machen Sie also nicht nichts, sondern das Richtige. Lassen Sie sich beraten. 

Zur Kontaktaufnahme und Beauftragung. 

Überblick:

Werden Urheberrechte verletzt, wie dies bei Filesharing geschieht, dann gibt die Abmahnung gem. § 97a I UrhG die Möglichkeit den Verletzer auf seinen Verstoß aufmerksam zu machen und ihn so ohne vor Gericht gehen zu müssen dazu zu bringen sein Verhalten einzustellen.

Nach 97 I UrhG sind die Kosten, die der Rechteinhaber für die Rechtsverfolgung, also durch die Abmahnung hat bei berechtigen Abmahnungen vom Verletzer zu erstatten.

Ansprüche: 3 Ansprüche

Die Ansprüche, die die beauftragten Rechtsanwaltskanzleien geltend machen können sind im Prinzip dreierlei. Diese werden bei vielen Kanzleien auch vermischt und vermodelt und pauschaliert, so dass ein Gesamtpaket herauskommt. Dies ist nicht zwingend, aber eventuell ein Zeichen, dass die Abmahnung nicht auf so ganz festem Grund steht. Denn natürlich hat man ein Recht zu erfahren, wie hoch die Abmahnkosten der Gegenseite sind.

Im Einzelnen: Bei Fragen kontaktieren Sie mich hier. Rechtsberatung zu Abmahnung zum fairen Festpreis

Unterlassungserklärung nicht unverändert abgeben!

1. Unterlassungsanspruch. Der Rechteinhaber hat gegen den Verletzer einen Unterlassungsanspruch. Dies ist der wichtigste Anspruch im Zusammenhang mit einer Abmahnung, weil er bei Nichterfüllung am teuersten sein kann.

Zudem ist er der am einfachsten zu erfüllende. Durch die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung ist er erfüllt.

Allerdings muss man beachten, dass die Abgabe einer unveränderten Unterlassungserklärung ein Schuldanerkenntnis ist. Also in etwa: "Ich bin schuld und werde bezahlen."

Daher sollten Sie soweit mögliche eine sogenannte modifizierte Unterlassungserklärung abgeben. 

Hier erfahren Sie mehr zur Unterlassungserklärung...

Fragen oder Aufträge? Hier gehts zur Kontaktaufnahme.

2. Rechtsanwaltsgebühren. Gem. § 97 a I S.2 UrhG kann sich der Rechteinhaber für die Durchsetzung seiner Rechte eines Rechtsanwalts bedienen. Die Kosten, die ihm hierfür entstehen kann er vom Verletzer zurückverlangt bekommen. Diese berechnen sich aus dem Streitwert.

Die wohl umstrittenste Norm im Umfeld der Abmahnung ist der 97a II UrhG. Dieser deckelt angeblicht die Abmahnkosten auf 100 € wenn es sich um eine erstmaligen, einfachen Rechtsverstoß mit einer unerheblichen Rechtsverletzung im nicht gewerblichen Bereich handelt. 

100 Euro wäre natürlich nicht lohnend für die Rechtsanwaltskanzleien, daher lehnen diese die Deckelung naturgemäß ab. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf den Fall. Eine genaue Einschätzung kann eine Beauftragung erbringen. Hier gehts zum Kontaktformular. 

Und noch ein Problem gibt es zu beachten. Denn wenn der Rechtsanwalt Gebühren abrechnet, die gar nicht entstehen, wenn er also dem Verletzer eine Gebühr gem. des RVG in Rechnung stellt, aber selbst mit dem Mandanten über eine Pauschalvereinbarung abrechnet, dann kann Betrug und standesrechtliche Verfehlungen im Raume stehen. Im Übrigen kann er nur das abrechnen, was dem Mandanten an Kosten tatsächlich entsteht. 

3. Schadensersatz
Der Schadensersatz hat beim Filesharing 2 Haken. Zum einen den Nachweis des Verschuldens (anspruchsbegründend) und zum anderen den Nachweis der Höhe des Schadens (anspruchsausfüllend).

1.Verschulden: Um Schadensersatz verlangen zu können muss der Gegner schuldhaft gehandelt haben. Dies ist seit der neuesten Entscheidung des BGH unzweifelhaft festgestellt. 

Das Problem ist, dass es im Bereich der Filesharing-Fälle zunächst einen Anscheinsbeweis gibt, dass der Anschlußinhaber auch der Täter war. Dieser Anscheinsbeweis ergibt sich durch die Ermittlung und ist schwer zu widerlegen....hier weiterlesen.

Grundsätzlich sind Erwachsene dafür verantwortlich, dass Kinder den Anschluß nicht nutzen können. Aber wenn sie alles zumutbare machen um die Kinder von der Nutzung abzuhalten, dann ist jedenfalls kein Schadenersatz zu bezahlen. Hier wird allerdings die Beweisführung schwierig. 

Schadenshöhe:
Derzeit ist gerade im Bereich der Schadensersatzhöhe die Rechtsprechung in Deutschland sehr uneinheitlich. Man muss wirlich den konkreten Fall betrachen.

Kontaktieren Sie mich einfach hier. Rechtsberatung zum fairen Festpreis

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Sedlmeir
Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator