Sonntag, 2. Juni 2013

Zweites Streaming-Portal nach Kino.to nun offline - Das (vorläufige) Ende von Movie2k 


Wie die Online-Ausgabe der Zeitung Die Welt am Freitag berichtete, sei die Abschaltung der Seiten des international bekannten Filmportals durch Ermittlungen der Dresdner Staatsanwaltschaft zum Vorgängerportal Kino.to ausgelöst worden. 
Die Süddeutsche Zeitung zitiert hierzu folgende Aussage der Staatsanwaltschaft: "Wir haben mehrere Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt und vermuten, dass es Querverbindungen gibt". Bislang gibt es jedoch keine genaueren Angaben zu den Ermittlungsabläufen.
Laut Informationen der Gesellschaft von Urheberrechtsverletzungen (GVU), verfügte Movie2k im Februar 2013 mit fast 27000 eingetragenen Filmen über den größten Umfang unter den illegalen Streaming-Portalen. 
Im gleichen Bericht wird die systematische Verletzung von Urheberrechten in den letzten Jahren als ein immer größeres Betätigungsfeld profitorientierter Krimineller beschrieben. Die Betreiber solcher Portale erwarten erhebliche strafrechtliche Konsequenzen.


Zum Artikel.

Mache ich mich schon durch die Nutzung von Online-Streaming-Portalen wie Movie2k ebenfalls strafbar?

Die User der betroffenen Internetportale müssen für das reine Streamen von Filmen bislang keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten, vor allem da die Nutzung solcher Portale nur schwer nachzuweisen ist. Jedoch wird eine Urheberrechtsverletzung auch von Nutzern von Streaming-Portalen begangen, denn beim On-Demand-Streaming werden Kopien des jeweiligen Films zumindest vorübergehend im Cache gespeichert. Die Frage, ob sich somit die reine Nutzung als absolut legal bezeichnen lässt, ist folglich nicht eindeutig zu beantworten. 

Ausführliche Informationen zur Nutzung von Kinoportalen liefert dieser Artikel.

Bei Fragen zu den Themen Filesharing oder On-Demand-Streaming stehe ich Ihnen hier zur Verfügung.