Mittwoch, 22. Mai 2013

Neue XBOX sammelt Offline-Daten - Microsoft wird Datensammler


Microsofts bedenkliche Entwicklung, Menschen offline auszuspionieren 

Wie unter anderem der Spiegel ("XBOX kann jetzt ihr Sofa sehen") heute berichtet,  will sich der US-Konzern Microsoft nun auch in die Riege derjenigen begeben, die nicht mehr mit Ihrem Produkt, sondern auch mit den Daten und dem Verhalten der User Geld verdienen wollen. 

Es droht eine neue Klasse von Datenschnüffelei. Neben den üblichen Funktionen, die eine Spielebox eben so hat, soll die XBOX als zentrales Element der Medienanlage dienen.

 Das bedeutet, dass die Anlage alles mitschneidet, was man an seinen Medienwiedergabegeräten anhört oder ansieht. Und dies nicht wie bisher bei den Auswertungen von Fernsehnutzerverhaltens anonymisiert, sondern personalisiert. Gruselig wirds, wenn man die XBOX so nutzt wie geplant. Dann nämlich ist die kinect-Kamera immer an und überwacht, wie und was man vor dem Fernseher macht. 

 Welche Spots schaut man an, wieviele Menschend sind da. Wer findet was lustig, traurig, langweilig. Denn die Kinect Kamera kann auch die Mimik von bis zu 6 Personen rudimentär lesen. 

 Es ist zwar so, dass auch Microsoft sich an Datenschutzgesetze zu halten hat. Aber wenn man es mal ernstlich betrachtet, verhindern diese bestenfalls das Allerschlimmste.

Eine neue Ära der Datensammelei hat begonnen.