Freitag, 26. April 2013

ebay & co - ecommerce - Vorzeitiger Abbruch einer Auktion geht zu Lasten des Verkäufers


Wenn der Verkäufer die Auktion abbricht geht das zu seinen Lasten. Das bedeutet der Vertrag kommt mit dem Höchstbietenden zu Stande. 


Gründe gibt es viele eine Auktion frühzeitig abzubrechen. Falsche Angaben, zu niedriger Preis, der Freund ruf an und will das Angebotene, der Preis, der erzielt werden kann ist viel zu niedrig und so weiter und so fort...



In allen diesen Fällen kann man nur raten, dass die Auktion nicht abgebrochen werden sollte. Denn dann gilt der Vertrag mit dem Höchstbietenden als zustande gekommen. 



Dies sah auch das Landgericht Detmold in seinem Urteil vom 22.02.2012 
10 S 163/11 - so und liegt damit auf der gleichen Linie wie auch die AGB der meisten Online-Versteigerungsportale. 




Die Einstellung der Artikel ist demnach ein verbindlichen Angebot auf den Abschluss des Vertrages. Das bedeutet, dass man an den verkaufen muss, der das höchste Angebot abgibt. Unabhängig vom Zeitpunkt und Art der Beendigung. 



Enge Ausnahmen und Vorgehen bei Irrtümern über den Preis. 


Es gibt davon einige enge Ausnahmen, die das o.g. Urteil nicht zu beachten hatte.

So kann man das Angebot zurückziehen wenn es keine Gebote gibt.  


Grundsätzlich gilt jedoch, dass bestimmte Änderungen am Angebot während der laufenden Auktion stattfinden sollten. 


Es gibt auch vertragliche Regelungen, denen sich die Nutzer unterwerfen. 





Eine 100%ige Sicherheit, dass diese auch immer halten ist aber nicht gegeben. 

Ebay zum Beispiel unterscheidet in seinen AGB in Laufzeiten. Über 12 Stunden Laufzeit oder unter 12 Stunden Laufzeit. Das erscheint willkürlich. Daher könnten diese auch überraschend und daher unwirksam sein.