Montag, 14. Januar 2013

Klare Rechnung - Gute Freunde - EU Datenschutzpläne - Anmerkung zu Spiegel Artikel

EU Datenschutzpläne - Anmerkung zu Spiegel Artikel

Spiegel Online hat heute über die Pläne der EU-Datenschutzbehörden berichtet. Dabei wurde auch ein US-Anwalt zitiert der meinte, dass im schlimmsten Falle: "womöglich bald Geld für ihre Dienste verlangen: "Wenn sie Daten nicht auf profitable oder für sie nützliche Weise verwenden dürften, müssten die Nutzer entweder dafür bezahlen oder aufhören, den Dienst zu nutzen", sagte Ustaran, dessen Kanzlei unter anderem Facebook, Google und Zynga berät."

Die eine Schlussfolgerung finde ich richtig, die andere vor dem Hintergrund der Vormachtstellung von Google falsch.

Oder kurz. Wer wie ich, wie z.B. diesen Blog nutzt sollte auch die Möglichkeit haben dafür zu bezahlen.

Das ist ein Aspekt, der in den Verhandlungen zu wenig gesehen wird. Es müsste für Dienste, die in Europa angeboten werden die Möglichkeit geben, dass man dafür bezahlt und nicht, dass man dafür seine Seele verkauft, bzw seine Daten hergibt.

Klare Rechnung, gute Freunde - so hiesse die Überschrift der Regelung und Google käme gerade im Bereich der gewerblichen User auch auf seine Kosten.

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