Donnerstag, 15. November 2012

BGH Urteil - Filesharing - Eltern müssen wohl nicht für die Kinder haften.

Wie gerade in mehreren Medien zu lesen ist hat der BGH wohl eine weitreichende Entscheidung im Bereich des Filesharings, P2P getroffen.

Das höchste deutsche Zivilgericht hat nämlich endlich entschieden, dass Eltern für den Download von Kindern bei ausreichender Belehrung über die Illegalität und Verbot des Downloades von urheberrechtlich geschützten Werken nicht zur Verantwortung gezogen werden können.

Zwar ist die "ausreichende Belehrung" weiterhin ein unbestimmter Rechtsbegriff, doch nun ist er endlich im Grunde etwas greifbarer. Die insbesondere von Filesharing-Kanzleien geforderte "Sippenhaft" der Eltern für das Tun Ihrer Kinder, bzw. die geforderten Kenntnisse der Eltern im Hinblick auf Sicherheitstechniken am Computer, die fast Hackerqualitäten voraussetzten,  scheinen damit vom Tisch.

Dennoch gilt natürlich, dass man bei Abmahnung immer noch einen Rechtsanwalt einschalten sollte.

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